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Review Neo-Form


Brian Uzna, der Mann hinter dem gleichnamigen Soloprojekt, beschreibt seine Musik wie folgt: "EXPERIMENTELLE ELEKTRONISCHE MUSIK, HIP HOP AND A LITTLE BIT OF EVERYTHING" und so klingt die Musik auch! Eine bunte und interessante Symbiose aus Elektro- (funky) Beats und Hip Hop treffen auf klassische Stilelemente. So entsteht ein Album, welches sich durch interessante Klangeigenschaften auszeichnet und eine gute Chance hätte auf "Zeit und Raum" (Radiosendung) zu laufen.

Der Albumtitel "Combat Shock" vermittelt also so einem Hörer doch einen falschen Eindruck. Eher erinnert das Album an eine Harribo "Colorado" Tüte. Man spielt einen Song an und ist überrascht, was einen bei einem einzigen Song allein für Einflüsse entgegen strömen. Ich habe noch nie ein Album gehört, dass so viele verschiedene Musikstile in sich geschickt zu verstricken weis.
Brain Uzna bietet einem hier ein wirklich sehr spannendes Album, was wohl eher die anti-materialistischen Avantgardisten anzusprechen vermag. Harte Elemente kommen hier fast gar nicht vor und wenn doch, dann gehen diese schon in die Drum & Bass-Ecke.

Der überzeugendste Track, von den 10 die sich auf dem Album befinden, ist der dritte Titel, der wohl Namensgeber des Albums war. Pianosamples treffen hier auf Flowbeats, welche sich in einem schon groovigem Gewand schmiegend um die Samples und Effekte legt. Track 4 wäre mein 2ter Anspieltip, den ich gar nicht so recht beschreiben kann. Annähernd kämen Begriffe wie: spaceig, melodisch und wirr in Betracht.

von Lueneburg

Einzeleinheit - Label für neue elektronische Musik.
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