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Review Neo-Form


Aalfang mit Pferdekopf gehört wieder in die Kategorie von Musik, die sich nicht einteilen lassen will. Durch die verschwommen Klangelemente, merkwürdig ins Ohr fliegenden Geräuschen und dazu dieser schräge Weltmusikklang erinnert es einem an einen Drogenrauschtraum. Mirko Uhlig, der Kopf hinter Aalfang mit Pferdekopf, präsentiert mit "Ich hab nur noch 12 Seepferdchen in meinem Tempel" wieder ein derart abgefahrenes Album, das man es kaum in Worte fassen kann. Bei diesem Album kommt doch wirklich die Gitarre als eine der tragenden Elemente zum Vorschein. Die Stimme, ein verstummter Schrei, der einen im Gedächtnis geblieben ist. Der passendste Begriff, der dieses Werk wohl umschreiben könnte wäre Kaleidoskop-Musik. Wirr doch strukturiert, vielschichtig aber einfach, interessant aber unfassbar. So in etwa sind die passenden Attribute zu dieser Musik.

Anmerken sollte mal wohl bei diesem Album noch, dass es mehrere fleißige Helfer gab. Außer Mirko Uhlig arbeiteten noch folgende Personen an diesem Album mit, Diana Prasser, Jürg Eger, Lars Detert, Björn Detert sowie Pia Uhlig.
Fazit: Interessantes Werk. Erschließen wird es sich einem wohl nie, aber das ist auch vielleicht gar nicht gewollt?! Ein Drogenrausch aus den Lautsprechern, wie er bunter nicht sein könnte. Eine interessante Entwicklung dieses Projektes, war das erste Album doch noch wesentlich aggressiver und vielschichtiger.

Lueneburg

Einzeleinheit - Label für neue elektronische Musik.
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